Showcase

Vor der Spiegelinstallation ist ein Handybildschirm zu sehen mit dem Schriftzug: Todays Selfie Is Tomorrows Biometric Profile.
© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Foto: Tanja Meissner

Gesellschaft im digitalen Wandel – Digitalisierung im Dialog

Die Digitalisierung verändert das gesellschaftliche Zusammenleben auf vielfältige, teilweise fundamentale Weise.

Ziel von digilog@bw ist es, den Einfluss der Digitalisierung auf den Menschen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen zu identifizieren und interdisziplinär zu analysieren.

So sollen Grundlagen geschaffen werden, um den digitalen Wandel technisch und politisch positiv zum Wohl des Menschen zu gestalten.

Kernthemen

Hierzu fokussiert der Forschungsverbund in seinen Projekten drei zentrale Themen der Digitalisierung – Autonomie, Wissen und Partizipation.

Diese Kernthemen der Digitalisierung sind Kristallisationspunkte einer sozial- und demokratieverträglichen Technikgestaltung. Sie sind eng miteinander verknüpft und in einem besonderen Maße ambivalent: Bei allen drei schwingen einerseits vielfältige Hoffnungen mit, durch den digitalen Wandel Verbesserungen und Erleichterungen für Mensch und Gesellschaft erreichen zu können. Andererseits verursachen sie auch zahlreiche mit der Digitalisierung einhergehende Sorgen.

Ihr Verständnis ist daher von herausragender Bedeutung für eine proaktive positive Gestaltung des digitalen Wandels. Technische und politische Gestaltung der Digitalisierung müssen bei ihnen ansetzen, wenn der Wandel zum Wohle des Menschen gelingen soll.

digilog@bw

digilog@bw liefert für Politik und Gesellschaft wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen, um eine solche Gestaltung zum Wohle des Menschen zu ermöglichen.

Diese Gestaltungsaufgabe braucht Orientierung an kritisch reflektierten Werten, Normen und Rahmenbedingungen. Die Verbundprojekte „Autonomie“, „Wissen“ und „Partizipation“ werden interdisziplinär und standortübergreifend bearbeitet und auf die Frage nach Kriterien für eine chancenreiche und verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Gesellschaft zugespitzt.

Dafür bündelt der Forschungsverbund baden-württembergische Expertise aus universitärer und außeruniversitärer Forschung der Geistes-, Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-, Medien- und Kommunikationswissenschaften, der Ethik und der Informatik sowie der interdisziplinären Technikbewertung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau.

digilog@bw zeichnet sich darüber hinaus dadurch aus, dass mittels des ZKM durch Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und Vortragsreihen ein vielschichtiger Dialog mit der Öffentlichkeit hergestellt werden wird.

Partner

  • Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
  • IWM – Leibniz-Institut für Wissensmedien
  • KIT – Karlsruher Institut für Technologie
  • Universität Mannheim
  • ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
  • ZKM | Zentrum für Kunst und Medien