digiloglounge - weil wir uns alle mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen müssen

Forschungsfrage / These

Die Veränderungen unseres Alltags durch den digitalen Wandel stellen uns täglich vor neue Fragen. Die digiloglounge und ihre digitalen Kanäle bieten die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den aktuellen Entwicklungen, die erkannt, analysiert und diskutiert werden müssen. Tauschen Sie sich mit unseren ExpertInnen aus, bringen Sie eigene Ideen ein und diskutieren Sie aktiv mit!

Beschreibung

Künstlerinnen und Künstler setzen sie sich bereits seit Jahrzehnten mit dem digitalen Wandel auseinander, der sich seit den 1950er-Jahren mehrheitlich unsichtbar vollzogen hat, aber nun nicht mehr zu übersehen ist. Sie reagieren früh auf technologische Innovationen und damit verbundene gesellschaftliche Entwicklungen und experimentieren dabei nicht nur mit den formal-ästhetischen Möglichkeiten neuer Technologien, sondern machen sichtbar, welche Folgen für Individuum und Gesellschaft die Verbreitung neuer Techniken mit sich bringen könnte. Die Digitalisierung wird in der Kunst aus zahlreichen Perspektiven in den Blick genommen: Welche Konsequenzen haben digitale Kommunikationstechniken, Verfahren künstlicher Intelligenz und die Anhäufung von Daten aller Art für den öffentlichen Raum und politische Meinungsbildung, für Wissenschaft, Industrie und Handel, für unsere Privatsphäre und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen? 

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe wurde 1989 gegründet, um die künstlerischen Möglichkeiten neuer Technologien experimentell zu erproben und die gesellschaftliche Diskussion über die kulturellen, sozialen und politischen Folgen des technologischen Wandels anzuregen. Seit 30 Jahren widmet es sich in verschiedenen Formaten dem Thema Digitalisierung und entwickelt neue Vermittlungsformate, die auf den grundlegenden Wandel in den Praktiken des Wissenserwerbs, der Kommunikation sowie der Bildung von Gemeinschaft in den vergangenen Jahren reagieren. Beispielhaft hierfür war das Projekt Open Codes. Leben in digitalen Welten (2017-2019), in dem der Ausstellungsraum auch Co-Working-Space und Veranstaltungsort war, an dem sich unterschiedlichste gesellschaftlichen Akteure regelmäßig trafen, um voneinander zu lernen und zu diskutieren.

In den zwei Jahren entstand eine neue Öffentlichkeit, um ein gemeinsames Anliegen: die Digitalisierung mit zu gestalten. Die digiloglounge des Konsortialprojekts folgt dieser Idee.

Die digiloglounge macht die Fragestellungen des Forschungsprojekts sichtbar: in Form einer Serie kleiner thematischer Ausstellungen mit Beiträgen von WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen sowie durch Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Workshops, die zusammen mit den WissenschaftlerInnen entwickelt werden. Die digiloglounge ist für die Öffentlichkeit der Ort, um sich über die aktuellen Forschungsfragen zu informieren und eigene Fragen an die Wissenschaft zu geben.

Aufgrund der Corona-Pandemie-Maßnahmen wird der physische Raum voraussichtlich erst Anfang des Jahres 2021 eröffnen. Der Dialog findet daher vorerst über die digitalen Kanäle statt: Über die Webseite https://digilog-bw.de und die Emailadresse info@digilog-bw.de sind Interessierte eingeladen, Fragen zu beforschten aber auch darüber hinausgehenden Themen zu stellen. Auf Facebook lädt digilog@bw ein, sich über die aktuelle Entwicklung der Forschung  zu informieren, Vorträgen und Gesprächen mit ExpertInnen live zu folgen und mitzudiskutieren.

Partner

  • GESIS - Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften
  • IDS - Leibnitz-Institut für Deutsche Sprache
  • Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)
  • IWM – Leibniz-Institut für Wissensmedien
  • KIT – Karlsruher Institut für Technologie
  • Universität Mannheim
  • ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
  • Logo ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

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Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus
Mitteln der Landesdigitalisierungsstrategie digital@bw.

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  • Landesdigitalisierungsstrategie digital@bw